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Aufgaben und Wasserpreis 2024

Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO) ist für das wichtigste Lebensmittel in Oberstdorf verantwortlich: die Hauptaufgaben bestehen in der Gewinnung, Speicherung und Verteilung von bestem Trinkwasser.

Weiterhin ist die WVO für die Errichtung und Unterhaltung der erforderlichen technischen Anlagen und Einrichtungen zuständig. Die Wasserversorgung gehört zu der so genannten „kritischen Infrastr...

Weiterhin ist die WVO für die Errichtung und Unterhaltung der erforderlichen technischen Anlagen und Einrichtungen zuständig. Die Wasserversorgung gehört zu der so genannten „kritischen Infrastruktur“. Das Trinkwasser stammt aus sechs Tiefbrunnen im Gebiet Christlessee und wird ohne weitere Aufbereitung an die Bürger verteilt. Eine Aufgabe, die ständige Investitionen zur Instandhaltung und Erneuerung der Versorgungseinrichtungen erfordert. Die meisten Leitungen sind in den 70iger Jahren und davor entstanden, die vielen Wasserrohrbrüche der letzten Zeit zeigen auf, dass die Rohre Zug um Zug erneuert werden müssen. Die Materialkosten im Tiefbau sind gestiegen, und wichtige Investitionen stehen an, daher beschloss der Aufsichtsrat im Oktober 2023 eine Anpassung des Wasserpreises zum 1. Januar 2024.

Mit dem bestehenden Sanierungskonzept soll eine größtmögliche Versorgungssicherheit mit Trinkwasser der höchsten Güte erreicht werden. Die daraus resultierenden Maßnahmen wie die Erweiterung des Schutzgebietes, der Hochwasserschutz, die Sanierung der Hochbehälter und die Erneuerung der Leitungen setzen daher in den kommenden Jahren hohe Investitionen voraus. Allein für die Leitungsnetzerneuerung sind derzeit jährlich 750.000 Euro angesetzt. Die Leitungserneuerung ist jedoch ein dauerhafter Prozess, der nie zum Erliegen kommt, denn kontinuierlich müssen Leitungsteile erneuert werden. Darum ist es unumgänglich, auch über das Jahr 2023 hinaus ständig in die Netzerneuerung zu investieren.

Positive Veränderungen im Zuge der Sanierungsmaßnahmen sind bei der Schadensstatistik und in der Materialstatistik bereits erkennbar. Die hohen Investitions- und Unterhaltskosten erfordern eine Anpassung des Wasserpreises. Aufwändige Wasseranalysen, erhöhte Dokumentationspflichten und gestiegene allgemeine Baukosten erhöhen die Betriebskosten zusätzlich. Der Aufsichtsrat beschloss in seiner Sitzung vom 26.09.2023 daher, den Wasserpreis zum 1. Januar 2024 um 0,20 Euro/m³ brutto auf nunmehr 1,95 Euro/m³ brutto zu erhöhen. Damit ist das Trinkwasser in Oberstdorf noch immer vergleichsweise günstig gegenüber anderen Gemeinden im Oberallgäu. (In der Januar-Ausgabe des Gemeindeblatts "Oberstdorfer" war ein falscher Preis kommuniziert. Korrekt ist 1,95 Euro/m³. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen)

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Trinkwasserbrunnen im Ort

Rettungsübung im Trinkwasser-Gewinnungsgebiet

Der Markt Oberstdorf verfügt über eine eigene und unabhängige Trinkwasserversorgung. Die Brunnen I bis VI befinden sich im Gewinnungsgebiet Christlessee. Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH übte nun zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Oberstdorf die Bergung von verletzten Mitarbeitern aus zwei Tiefbrunnen.

Der Fokus der Übung lag auf dem Absetzen des Notrufs, dem Verhalten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, die Zufahrtsmöglichkeiten für die Feuerwehr sowie dann die Bergung von verletzten Perso...

Der Fokus der Übung lag auf dem Absetzen des Notrufs, dem Verhalten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, die Zufahrtsmöglichkeiten für die Feuerwehr sowie dann die Bergung von verletzten Personen mittels unterschiedlicher Techniken aus den Brunnenschächten. Neben den Mitarbeitern der WVO waren an dieser Übung die aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Feuerwehr Oberstdorf mit mehreren Fahrzeugen sowie der Drehleiter im Einsatz.

Die Lage der Tiefbrunnen am Christlessee sorgte für die erste große Herausforderung: das Absetzen des Notrufes. Aufgrund der schlechten Netzabdeckung ist das mobile Telefonieren nur an vereinzelten Standpunkten möglich. Es zeigte sich, dass das Absetzen des Notrufs über das Festnetztelefon im Brunnenhaus die schnellste und sicherste Lösung ist.

Von den 6 Brunnen ist nur einer mit Drehleiter anfahrbar. Bei allen anderen Brunnen ist eine Bergung nur mittels einem Dreibock mit Flaschenzug und einer Winde möglich.
Geübt wurde die Bergung von Personen mit Hilfe eines Rettungsdreieckes Spine- oder Rettungsboard sowie mit einer Korbtrage. Der enge Zustieg sowie die beengten Verhältnisse im Schacht erfordern große Anstrengungen verletzten Personen transportfertig zu machen und sicher aus dem Bauwerk zu transportieren.

Im Vorfeld der Übung erläuterte Herr Schelldorf, Geschäftsführer und Wassermeister der WVO, die immense Bedeutung und Schutzbedürftigkeit des Wasserschutzgebietes im Trettachtal. Die Brunnen befinden sich in der Schutzzone 1 (Erläuterung der Zonen siehe “Info-Kasten“) in der sich normalerweise nur die Mitarbeiter der WVO oder befähigte Personen aufhalten dürfen. Verunreinigungen jeglicher Art, besonders durch Betriebsstoffe wie Öle oder Diesel und Benzin hätten fatale Auswirkungen auf das Trinkwasser. Die Versorgungssicherheit im Versorgungsgebiet von Oberstdorf wäre dann nicht mehr gewährleistet.

Sowohl Markus Schelldorf als auch Feuerwehrkommandant Peter Vogler war diese Übung sehr wichtig. „Solche Übungen sind dringend notwendig, um im Ernstfall schnell und routiniert Handeln zu können“ unterstreicht Herr Schelldorf die Wichtigkeit der Übung. Kommandant Vogler fasst zusammen: „Nun wissen wir wie wir im Ernstfall vorgehen müssen, und was möglich ist und was nicht.“

Als eine der nächsten Übungen wird der mobile Hochwasserdeich im Bereich der Truppersoybrücke durch die Freiwillige Feuerwehr Oberstdorf aufgebaut. Damit soll geprobt werden, ob im Hochwasserfall das Schutzgebiet (Zone 1) geschützt werden kann.

INFORMATION WASSERSCHUTZGEBIET:
Das Wasserschutzgebiet im Trettachtal zwischen Christlessee und dem Ende des Talbodens dient zum Schutz der Brunnenanlage, Brunnen I – VI für die öffentliche Trinkwasserversorgung in Oberstdorf. Es ist in 3 Zonen aufgeteilt: Die Zone 1 (Fassungsbereich) beinhaltet das umzäunte Gelände unmittelbar an den Brunnen. Zone 2 (engere Schutzzone) verläuft südlich der Zone 1 bis kurz nach der Brücke Truppersoy. Diese bemisst sich an der sogenannten 50-Tage-Linie. Es ist so groß gewählt, dass das Grundwasser mindestens 50 Tage benötigt, bis es an den Brunnen ankommt. Erst nach dieser Zeitspanne geht man davon aus, dass das Wasser keimfrei ist. Zone 3 (weitere Schutzzone) beinhaltet das weitere Gelände bis zum Ende des Talbodens kurz vor der Materialseilbahn der Kemptener Hütte. Im gesamten Schutzgebiet dürfen keine Eingriffe in den natürlichen Wasserhaushalt erfolgen.

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Wasserschutzgebiet Christlessee

Trinkwasserversorgung für Oberstdorf für die nächsten 30 Jahre gesichert. Das Wasserschutzgebiet im Trettachtal zwischen Christlessee und dem Ende des Talbodens dient zum Schutz der Brunnenanlage für die öffentliche Trinkwasserversorgung in Oberstdorf.

Der Markt Oberstdorf verfügt über eine eigene und unabhängige Trinkwasserversorgung. Das Landratsamt Oberallgäu hat nun mit dem Bescheid vom 14.12.2020 die Bewilligung zum Zutagefördern und Able...

Der Markt Oberstdorf verfügt über eine eigene und unabhängige Trinkwasserversorgung. Das Landratsamt Oberallgäu hat nun mit dem Bescheid vom 14.12.2020 die Bewilligung zum Zutagefördern und Ableiten von Grundwasser für die Wassergewinnungsanlage Christlessee erteilt. Die Gewässerbenutzung wird bis zum 31.12.2050 befristet. Grundlage hierfür war die Anpassung des Schutzgebietes an die heutigen Anforderungen.

Das Wasserschutzgebiet im Trettachtal zwischen Christlessee und dem Ende des Talbodens dient zum Schutz der Brunnenanlage, Brunnen I – VI für die öffentliche Trinkwasserversorgung in Oberstdorf. Es ist in 3 Zonen aufgeteilt: Die Zone 1 (Fassungsbereich) beinhaltet das umzäunte Gelände unmittelbar an den Brunnen. Zone 2 (engere Schutzzone) verläuft südlich der Zone 1 bis kurz nach der Brücke Truppersoy. Diese bemisst sich an der sogenannten 50-Tage-Linie. Es ist so groß gewählt, dass das Grundwasser mindestens 50 Tage benötigt, bis es an den Brunnen ankommt. Erst nach dieser Zeitspanne geht man davon aus, dass das Wasser keimfrei ist. Zone 3 (weitere Schutzzone) beinhaltet das weitere Gelände bis zum Ende des Talbodens kurz vor der Materialseilbahn der Kemptener Hütte. Im gesamten Schutzgebiet dürfen keine Eingriffe in den natürlichen Wasserhaushalt erfolgen.

1973 wurde das erste Mal ein auf 30 Jahre befristetes Wasserschutzgebiet für Brunnen I bis III am Christlessee in Oberstdorf festgesetzt. In den Folgejahren wurde die Brunnenanlage um die Brunnen IV, V und VI erweitert. Um den zwischenzeitlich vom Bayerischen Umweltministerium eingeführten Kriterienkatalog zur Ausweisung von Wasserschutzgebieten gerecht zu werden, musste das alte Schutzgebiet an die neuen Anforderungen angepasst werden. Aufwändige hydrogeologische Untersuchungen für den Anstrombereich der Brunnenanlage sowie ein überarbeiteter Schutzgebietsvorschlag mussten erarbeitet werden. Zusätzlich musste eine Wasserbedarfsberechnung sowie ein Sanierungskonzept zur Reduzierung der hohen Wasserverluste vorgelegt werden. Aufgrund des neuen Schutzgebietskatalog wurde den Grundstückseigentümer im Schutzgebiet eine Vielzahl von Verboten und Einschränkungen auferlegt. Insbesondere in Zone 2 wurden Schutzmaßnahmen aufgestellt, die die bisherige Form der Bewirtschaftung der Flächen in Zone 2 nicht mehr ermöglichen. Obwohl eine Ausgleichspflicht für Einschränkungen bei einer ordnungsgemäßen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung besteht, müssen die Grundstückseigentümer dennoch viele Einschränkungen ersatzlos hinnehmen. Die Eigentümer der Grundstücke in Zone 2 und 3 nehmen die neuen Einschränkungen hin, somit konnte das Wasserschutzgebiet mit der Verordnung vom 21.10.2020 erlassen werden. Auf Basis dessen erteilte das Landratsamt Oberallgäu am 14.12.2020 nun für die nächsten 30 Jahre den Wasserrechtsbescheid.
Der Geschäftsführer der Wasserversorgung Oberstdorf GmbH Markus Schelldorf bringt zum Ausdruck: „Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Grundstückseigentümern im Schutzgebiet. Bei unzähligen Gesprächen hat sich immer wieder herausgestellt, dass viele Eigentümer ihre Flächen und Anwesen schon über mehrere Generationen mit Herzblut und viel Engagement bewirtschaften oder unterhalten und einen unermesslichen Beitrag zum Schutz dieser schönen Kulturlandschaft leisten. Letztendlich haben sie die Einschränkungen akzeptiert und zum Wohle der Oberstdorfer Bevölkerung hingenommen. Hierfür nochmals ein herzliches „Vergelts Gott“.
Oberstdorf hat nun weiterhin die Erlaubnis, Grundwasser zur Versorgung der Oberstdorfer Bürger zu fördern. Der Markt verfügt damit über eine eigene und unabhängige Trinkwasserversorgung.“

Die Qualität des Grundwassers aus dem Schutzgebiet Christlessee ist so hoch, dass das Wasser ohne aufwändige Aufbereitung direkt an den Kunden weitergegeben werden kann. Markus Schelldorf betont: „Unser Trinkwasser ist für jeglichen menschlichen Genuss geeignet, das beinhaltet auch die Zubereitung von Babynahrung!“

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Christlesee 1
Trinkwasserbrunnen im Ort

Koordinator Tiefbau-Maßnahmen

Seit Anfang des Jahres ist Michael Molz der Koordinator für alle Tiefbau-Maßnahmen der WVO vom Hausanschluss bis zu Leitungssanierung.

Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO) ist für das wichtigste Lebensmittel in Oberstdorf verantwortlich: die Hauptaufgaben bestehen in der Gewinnung, Speicherung und Verteilung von bestem Tr...

Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO) ist für das wichtigste Lebensmittel in Oberstdorf verantwortlich: die Hauptaufgaben bestehen in der Gewinnung, Speicherung und Verteilung von bestem Trinkwasser. Weiterhin ist die WVO für die Errichtung und Unterhaltung der erforderlichen technischen Anlagen und Einrichtungen zuständig. Seit Anfang des Jahres ist Michael Molz der Koordinator für alle Tiefbau-Maßnahmen der WVO vom Hausanschluss bis zu Leitungssanierung. Er plant die Abläufe und Termine der Baustellen, stimmt die Arbeiten mit den beteiligten Baufirmen und weiteren Spartenträgern (Gas, Strom, Telekommunikation) ab, beschafft das Material und teilt die Monteure ein. Auch die Abstimmung mit der Marktgemeinde Oberstdorf (Bau- und Ordnungsamt) gehört zu seinen Aufgaben. Er ist bereits seit 01.07.2018 in unserem Unternehmen als Monteur beschäftigt und bringt ein hohes Fachwissen aus seiner vorherigen Berufserfahrung als Installateur mit.

Viele der Leitungen haben ihr Lebensalter erreicht und die damals verwendeten Rohrmaterialien entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Sie müssen durch neue Rohre aus Temperguss oder HD-PE ersetzt werden. Weiterhin sind die Rohre für den aktuellen und zukünftigen Bedarf unterdimensioniert und müssen den heutigen Standards angepasst werden. Aktuell werden daher auf der Baustelle für den Neubau des Mobilitätszentrum die Wasserleitungen erneuert. Ebenso wird die Gelegenheit zur Leitungserneuerung bei den Baustellen Nebelhornbahn und Söllereckbahn genutzt. Wo immer es möglich ist, wird die Leitungserneuerung koordiniert mit weiteren Leitungsarbeiten, so auch im Heuweg, wo ab Mitte Juli gleich mehrere Versorgungsleitungen gelegt wurden: die Vorbereitung für den Breitbandausbau, Stromleitungen, Straßenentwässerung und Straßenbeleuchtung.

Bild: Michael Molz, Koordinator Tiefbau, Markus Schelldorf, Geschäftsführer der WVO
Fotograf: Bastian Morell, GWO

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Michael Molz und Markus Schelldorf
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Bauvorhaben Im Steinach

Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH investiert in die Erneuerung der Wasserversorgungsleitung und der Hausanschlüsse im Bereich Im Steinach

Baubeginn ist am 23. April 2019. Die Bauarbeiten werden circa 10 Wochen dauern. Die Baumaßnahmen beginnen ab der Kreuzung „Poststraße/Alter Steinachweg“ und gehen bis zum Anwesen im Steinach 13....

Baubeginn ist am 23. April 2019. Die Bauarbeiten werden circa 10 Wochen dauern. Die Baumaßnahmen beginnen ab der Kreuzung „Poststraße/Alter Steinachweg“ und gehen bis zum Anwesen im Steinach 13. Die Baustelle verschiebt sich im Laufe der 10 Wochen je nach Baufortschritt. Alle Anlieger in diesem Bereich können ihre Anwesen von beiden Seiten bis zur jeweiligen Baustelle anfahren. Der Zugang zum Grundstück ist möglich, kurzfristige Ausnahmen werden mit den Betroffenen abgesprochen.
Eine Baumaßnahme ist mit Einschränkungen für die Anlieger verbunden. Der Markt Oberstdorf und die Gemeindewerke Oberstdorf bitten um Verständnis für die Erneuerung der Versorgungsleitungen und der Hausanschlüsse. Für die Beibehaltung der Trinkwassersicherheit bedarf es kontinuierlicher Leitungspflege und dazu gehört auch der Austausch veralteter Leitungen.

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beste Wasserqualität

Sie ist für das wichtigste Lebensmittel in Oberstdorf verantwortlich: die Hauptaufgaben der Wasserversorgung Oberstdorf GmbH bestehen in der Gewinnung, Speicherung und Verteilung von bestem Trinkwasser.

Weiterhin ist die WVO für die Errichtung und Unterhaltung der erforderlichen technischen Anlagen und Einrichtungen zuständig.

Das wohl umfangreichste Projekt im vergangenen Jahr war die...

Weiterhin ist die WVO für die Errichtung und Unterhaltung der erforderlichen technischen Anlagen und Einrichtungen zuständig.

Das wohl umfangreichste Projekt im vergangenen Jahr war die Erneuerung des Hochbehälters und des Pumpwerks „Stützl“ an der Talabfahrt der Nebelhornbahn. Durch diese Maßnahme konnte die Versorgungssicherheit und auch die Löschwassersituation am First erheblich verbessert werden.

Circa 33% unseres Leitungsnetzes sind über 40 Jahre alt, davon sind 21% sogar über 60 Jahre alt. Die vielen Wasserrohrbrüche der letzten Zeit (mehr als 50 pro Jahr) zeigen auf, dass die Rohre Zug um Zug erneuert werden müssen. Dazu gehörten im vergangenen Jahr die Rohrleitungen in der Alpgaustraße, in der Wittelsbacher Straße sowie Ende des Jahres in der Freibergstraße. Dabei sind Beeinträchtigungen kaum zu vermeiden. Insbesondere die Hausanschlüsse wurden oftmals nachträglich durch Veränderungen am Haus überbaut und sind somit nur sehr schwer zugänglich. Sinnvollerweise wird der Austausch der Wasserleitungen mit weiteren Tiefbaumaßnahmen kombiniert. Dafür wird in mehreren Teambesprechungen der Einsatz der jeweiligen Sparten koordiniert: Strom, Telefon, Gas, Straßenunterhalt. Unvorhersehbare Ereignisse können die beste Planung durchkreuzen und führen leider zu – bei allen Beteiligten - ungewünschten Verzögerungen.

Die großen Projekte in 2019 sind der vollständige Ausbau der Dorfstraße in Tiefenbach und der Oberen Stillachstraße. Leitungen werden ausgetauscht im Karatsbichlweg sowie im Bereich „im Steinach“ zwischen Feneberg und der Kreuzung Poststraße/ Alter Steinachweg. Je nach Fortschritt der Planung des neuen Busbahnhofs, wird auch dieser Bereich mit einbezogen. Auch in der Naglergasse werden neue Wasserleitungen verlegt.

Das Trinkwasser stammt aus fünf Tiefbrunnen im Gebiet Christlessee und wird ohne weitere Aufbereitung an die Bürger verteilt. Auch im Gewinnungsgebiet Christlessee sind immer wieder Instandhaltungsarbeiten nötig. Für 2019 ist zum Beispiel die Reparatur des Zaunes und der Tore rings um das Schutzgebiet notwendig. Der bauliche Zustand einzelner Brunnen wird mittels Kamera untersucht. Bei Brunnen 4 muss die Pumpe erneuert werden.

Aufgrund der veränderten Anforderungen an Wasserschutzgebiete muss auch das Wasserschutzgebiet Christlessee angepasst werden. Damit wird langfristig die gute Qualität des Oberstdorfer Grundwassers erhalten, sodass auch weiterhin keine kostenintensive Aufbereitung unseres Trinkwassers nötig ist.

Die WVO ist ein attraktiver Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber am Ort. Die WVO ist 24 Stunden am Tag im Einsatz für das Lebensmittel Nr. 1: Wasser!

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Das neue Pumpwerk Stützl
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Austausch alter Wasserleitungen

Die Wasserversorgung Oberstdorf GmbH unterhält im Gemeindegebiet ein 148 km großes Leitungsnetz. Im Zuge der regelmäßigen Erneuerung des Leitungsnetzes werden nun die Versorgungsleitungen im Bereich Alpgaustraße und Im Steinach ausgetauscht.

Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen und müssen mit einer modernen Gussleitung DN 150 ersetzt werden. Die Hausanschlussleitungen werden mittels PE-Leitungen inklusive dem Wasser...

Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen und müssen mit einer modernen Gussleitung DN 150 ersetzt werden. Die Hausanschlussleitungen werden mittels PE-Leitungen inklusive dem Wasserzählerbügel erneuert. Auch die Löschwasserversorgung wird durch die Montage von weiteren Hydranten verbessert.

Während der Baumaßnahme ist die Alpgaustraße nur halbseitig befahrbar. Die Umleitungsstrecken über das Bannholz sowie die Poststraße sind ausgeschildert. Es wird 3 Bauabschnitte geben. Im ersten Abschnitt wird ab 9.4.2018 (KW 15) der Bereich Alpgaustraße von Höhe Mittelschule bis zum Unteren Winkelweg bearbeitet. Voraussichtlich in KW 17 verläuft der Leitungstausch vom Unteren Winkelweg bis zur Kreuzung Im Steinach. Im Anschluss daran erfolgen die Arbeiten im Steinach von der Kreuzung bis Höhe Einfahrt Feneberg. Die Baumaßnahmen sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein. Ausführende Tiefbaufirma ist die Fa. Brutscher, Die Leitungsverlegung erfolgt durch die Mitarbeiter der WVO.

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Jahrgangsbester Wasserversorgungstechniker der Berufsschule in Lauingen

Robert Schmid hat die Ausbildung zur „Fachkraft für Wasserversorgungstechnik“ bei der Wasserversorgung Oberstdorf GmbH absolviert.

Hoch motiviert und engagiert konnte er die letzten beiden Lehrjahre auf ein Jahr verkürzen. Den Schulabschluss bei der Berufsschule Lauingen schloss er als Jahrgangsbester mit dem herausragenden...

Hoch motiviert und engagiert konnte er die letzten beiden Lehrjahre auf ein Jahr verkürzen. Den Schulabschluss bei der Berufsschule Lauingen schloss er als Jahrgangsbester mit dem herausragenden Notendurchschnitt von 1,2 ab. „Wir freuen uns sehr über das hervorragende Abschlusszeugnis.“ zeigt sich der Geschäftsführer der WVO Markus Schelldorf beeindruckt von der Leistung. Der Ausbildungserfolg basiert maßgeblich auf der hohen Einsatzbereitschaft des Azubi.

„Wir haben Robert Schmid nun als Facharbeiter in unser Team übernommen und freuen uns auf weiterhin so gute Zusammenarbeit“.

Der Beruf der Fachkraft für Wasserversorgungstechnik erfordert hohe Flexibilität, Gewissenhaftigkeit, Arbeitsbereitschaft und Engagement. Die Anforderungen im technischen Bereich, bei der Hygiene und auch bei den Dokumentationspflichten sind hoch, die erforderlichen handwerklichen Tätigkeiten sind anspruchsvoll.

Die Wasserversorgung Oberstdorf ist eine eigenständige GmbH mit der Hauptaufgabe die Bevölkerung mit Trink- und Brauchwasser zu versorgen. Weitere Aufgaben liegen im Bereich Gewinnung, Speicherung und Verteilung des Wassers. Die WVO ist ein attraktiver Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber am Ort. Die WVO ist 24 Stunden am Tag im Einsatz für das Lebensmittel Nr. 1: Wasser!

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Robert Schmid Jahrgangsbester der Berufsschule
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Trinkwasser bei Events - Ausrüstung günstig mieten statt kaufen

Die Wasserversorgung Oberstdorf vermietet ab sofort Trinwasserschläuche, Verteilersysteme und Verbindungsmaterial für Veranstaltungen jeder Art zu attraktiven Konditionen.

Egal, ob Sie eine private Veranstaltung organisieren oder Aussteller beim Gallusmarkt oder anderen Events sind: Wenn Trinkwasser benötigt wird, sind meist auch Trinkwasserschläuche, -Verteiler u...

Egal, ob Sie eine private Veranstaltung organisieren oder Aussteller beim Gallusmarkt oder anderen Events sind: Wenn Trinkwasser benötigt wird, sind meist auch Trinkwasserschläuche, -Verteiler und Verbindungsmaterial nötig. Equipment dieser Art für die gängigsten Anwendungsbereiche können Sie ab sofort bei der Wasserversorgung Oberstdorf mieten.

Der Verleih-Pool der WVO umfasst Trinkwasserschläuche, Verteilersysteme sowie Verbindungsmaterial wie Kupplungen, Schlauchklemmen, Dichtringe, Hähne, Systemtrenner und vieles mehr.

Das Material wird vor jeder Vermietung geprüft und desinfiziert, sodass Sie sicher gehen können, immer hygienisch und sicherheitstechnisch einwandfreies Equipment zu erhalten.

Eine Übersicht über das Verleihmaterial und die Leihgebühren sowie alle Details finden Sie hier.

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