Tiefbau im hochalpinen Steilhang - Baustelle fünf Tage vor Plan

Trotz schwierigem Terrain im hochalpinen Bereich liegen die Bauarbeiten für die Trasse zur Versorgung des neuen Funkmastes an der Enzianhütte derzeit fünf Tage vor dem geplanten Bauziel. Insgesamt sind bereits über 70% der Baumaßnahmen fertiggestellt.

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Momentan konzentrieren sich die Arbeiten auf den hochalpinen Bereich unterhalb der Enzianhütte, wo das Gelände so steil ist, dass die Spezialisten der EVO und des Bauunternehmens Geiger nur mit Kletterausrüstung und Steigeisen arbeiten können. Hier wurde aktuell eine von insgesamt drei Trafostationen eingeflogen, errichtet und angeschlossen. Die beiden weiteren Trafostationen werden bei Einödsbach und im Bereich der Breitengehren Alpe installiert.

Der Schacht für die unterirdische Trasse wurde mithilfe eines Schreitbaggers ausgehoben. Ein Teil des Aushubs der Trasse von der Petersalpe bis zur Enzianhütte muss allerdings in Handarbeit bewältigt werden, was angesichts des Geländes ein hartes Stück Arbeit für die Profis bedeutet. Der Schreitbagger ist mittlerweile wieder auf dem Weg ins Tal, für den das schwere Gerät ca. eine Woche benötigt.

Insgesamt werden bei dem vom Freistaat Bayern beauftragten und im Vorfeld eingehend auf Naturvertäglichkeit geprüften Bau ca. 1.000 Höhenmeter überwunden.

Bauarbeiten Tafostation Enzianhütte
Rückweg des Schreitbaggers ins Tal
Flug der Trafostation
Bauarbeiten Trafostation Enzianhütte
Handschachtung
Evo