Einsparung von Emissionen durch neues Nahwärmenetz

Seit Mai arbeitet die Energieversorgung Oberstdorf GmbH an einem neuen Nahwärmenetz im Süden Oberstdorfs. Für das Nahwärmenetz wird bereits bestehende Infrastruktur effizient genutzt und der Bau ermöglicht mittelfristig eine Reduktion von CO2- und Feinstaub-Emissionen in diesem Gebiet.

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Die Heizzentrale des Netzes, bestehend aus einem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk und zwei Spitzenlastkesseln, wird in den bestehenden Heizraum der Therme Oberstdorf eingebaut. Durch diese effiziente, zentrale Wärmeerzeugung mit gleichzeitiger Stromerzeugung durch das Blockheizkraftwerk wird eine hohe Einsparung an CO2 erreicht. Außerdem ist durch den Ersatz von älteren dezentralen Heizungen eine Reduktion von weiteren Emissionen wie beispielsweise Feinstäuben in diesem Gebiet zu erwarten.

Die Arbeiten an der Heizzentrale werden bis Herbst diesen Jahres abgeschlossen sein. Bereits ab November werden die Therme, das Oberstdorfhaus und die Grundschule mit Nahwärme versorgt.

Noch in diesem Jahr werden Wärmeleitungen in der Promenadenstraße und im Haslach bis zum westlichen Teil der Ludwigstraße (bis zur Abzweigung Freibergstraße) verlegt, um auch die privaten Anschlussnehmer in diesen Gebieten zu versorgen. Bei der Verlegung der Leitungen werden auch die Strom- und Wasserleitungen erneuert.

Im kommenden Jahr werden dann weitere Anschlussnehmer in der Ludwigstraße östlich des Oberstdorfhauses ans Netz angeschlossen.

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Neues Nahwärmenetz
Neues Nahwärmenetz - Schweissarbeiten
Neues Nahwärmenetz