Bauarbeiten für neuen Funkmast gehen gut voran

Die Bauarbeiten für die Trasse zur Versorgung des neuen Funkmastes an der Enzianhütte liegen voll im Plan. Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf den heikelsten Bauabschnitt im hochalpinen Bereich knapp unter der Enzianhütte.

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Die Bauarbeiten zur Realisierung des ambitionierten Projekts begannen im Mai im Bereich der Rossfälle. Mittlerweile hat sich das erfahrene Team - bestehend aus Spezialisten der EVO und des Oberstdorfer Bauunternehmens Geiger - bereits bis unterhalb der Enzianhütte vorgearbeitet. Angesichts des steilen, unzugänglichen Terrains, in dem die Arbeiten nur mit Kletterausrüstung und Steigeisen erledigt werden können, eine wahre Meisterleistung. Insgesamt werden bei dem Bau etwa 1.000 Höhenmeter überwunden.

Auftraggeber für den Bau der etwa 4,5 Kilometer langen, unterirdisch verlegten Trasse zur Versorgung eines neuen Funkmastes an der Enzianhütte ist der Freistaat Bayern. Die Naturverträglichkeit des Baus wurde vorab eingehend geprüft und durch das FFH-Gutachten offiziell bestätigt.

Im Zuge des Trassenbaus erhalten die Alpen Buchrain, Breitengehren, die Petersalpe sowie die Enzianhütte erstmals Anschluss an das Stromnetz. Neben Komfort und Versorgungssicherheit für die Alpen trägt der Netzanschluss auch zum Naturschutz bei, denn so können die Alpen auf mit Treibstoff betriebene Stromerzeuger verzichten.

Anfang September werden nun die drei Trafostationen geliefert und eingebaut. Eine davon wird bei Eigelsbach installiert, eine im Bereich der Alpe Breitengehren und die dritte an der Enzianhütte.

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