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Blumengießen bei Regen

Auch bei Regenwetter sind die Mitarbeiter der Kommunalen Dienste in Oberstdorf unterwegs und pflegen die öffentlichen Anlagen.

Mancher Bürger fragt sich dabei, warum um Himmels Willen werden die Blumen gegossen, wenn es ohnehin schon regnet?

Ganz einfach: Um den ganzen Sommer üppig blühenden Blumenschmuck und da...

Mancher Bürger fragt sich dabei, warum um Himmels Willen werden die Blumen gegossen, wenn es ohnehin schon regnet?

Ganz einfach: Um den ganzen Sommer üppig blühenden Blumenschmuck und damit ein schönes Ortsbild für Einheimische und Gäste anbieten zu können, ist regelmäßiges Düngen unerlässlich.

Und diese Regelmäßigkeit wird eben auch bei Regenwetter eingehalten.

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Blumenschmuck am Kohlplätzle
Kdo

Unterhalt der Wanderwege – ein Netzwerk für Einheimische und Gäste

Der Beginn der Wandersaison ist für den Wegetrupp eine besonders arbeitsreiche Zeit.

Das Wegenetz der Marktgemeinde wird überprüft und Schäden, die durch die Nutzung in den Wintermonaten sowie durch Wettereinflüsse entstanden sind, werden beseitigt. Zum Start der Wandersaison we...

Das Wegenetz der Marktgemeinde wird überprüft und Schäden, die durch die Nutzung in den Wintermonaten sowie durch Wettereinflüsse entstanden sind, werden beseitigt. Zum Start der Wandersaison werden die Wanderwege hergerichtet, Brücken und Geländer gesichert und Hangverbauungen wieder stabilisiert. In Oberstdorf liegt der Fokus auf der Sicherheit der Wanderer. Die Kurbetriebe der Marktgemeinde Oberstdorf sind verantwortlich für die Wanderwege. Das Team um kaufmännischen Leiter Florian Speigl wahrt den Überblick über den Leistungskatalog für den Unterhalt, Beschilderungen und die Wegenetzlisten. Zur Umsetzung der laufenden Unterhaltsleistungen ist der Wegetrupp beauftragt, der bei den Kommunalen Diensten Oberstdorf (KDO) angesiedelt ist.

Vom Wegetrupp werden 200 Kilometer Sommerwanderwege und 140 km Winterwanderwege betreut. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen die Tallagen und mittleren Lagen von Hinang bis zur Buchrainer Alpe, von den Sonnenköpfen bis weit ins Rohrmoos. Die hochalpinen Lagen rings um Oberstdorf werden von vier Sektionen des Deutschen Alpenvereins betreut. Die Bergbahnen kümmern sich um die Wege rings um ihre Bergstationen. Die Rechtler sowie viele Alp- und Wegegenossenschaften pflegen und unterhalten die Wege im Bereich ihrer Grundstücke. Dank dieser vielen Partner kann Oberstdorf so ein großes Wegenetz für Einheimische und Gäste überhaupt erst anbieten und unterhalten.

Die Wanderwege in Oberstdorf sind je nach Bedeutung in verschiedene Kategorien eingeteilt und werden entsprechend gepflegt. Jetzt im Frühsommer rücken die Spezialisten der Abteilung Wegebau aus, um die Schäden, die während der Wintermonate durch Eis und Schnee entstanden sind, zu sichten und zu beheben.

„Im Frühling müssen vor allem Ausspülungen der Wegeoberfläche ausgebessert werden. Starke Regenfälle oder auch die Schneeschmelze sorgen dafür, dass der Wegekies an Stellen, wo das Wasser nicht direkt abfließen kann, weggespült wird. So entstehen Pfützen und Rinnen, die immer größer werden, sofern diese Stellen nicht möglichst rasch bearbeitet werden“, erklärt Peter Herb vom Wegetrupp der KDO und ergänzt: „Neben dem Auftragen neuer Kiesschichten legen die Mitarbeiter neue Gräben an, machen bestehende Gräben, Drainagen und Durchlässe wieder gangbar und setzen marode Brüstungen oder Ruhebänke wieder in Stand.“ Ebenso wird liegengebliebener Abfall eingesammelt.

Zusätzlich gilt es jetzt nach dem Winter, die Schneezeichen – insgesamt mehrere Tausend Stück – zu entfernen. Diese sorgen während der Wintermonate dafür, dass sich die Fahrer der Schneeräumfahrzeuge orientieren können. Beim Stecken der Stangen im Herbst muss sehr penibel vorgegangen werden, denn bereits eine nicht markierte Abflussrinne oder eine fehlende Stange an einem Baumstumpf können enorme Schäden am Fahrzeug verursachen und zugleich Mitarbeiter in ernsthafte Gefahr bringen. So ist vor einigen Jahren ein Fahrzeug vom vereisten Weg abgekommen und an einem Baum hängen geblieben. „Gott sei Dank gab es nur einen Sachschaden“, zeigt sich Florian Speigl erleichtert.

Die Arbeiten an den Wanderwegen erfolgen das ganze Jahr über. In den Sommermonaten stehen Instandhaltungen und Mäharbeiten im Vordergrund. Im Winter werden bei Schneefall ab 04.00 Uhr in der Früh die Wege geräumt und präpariert. Angesichts des vielfältigen Aufgabengebietes und der Lage in der freien Natur ist der Wegeunterhalt eine Aufgabe, die viel Erfahrung erfordert.
Das Team der KDO benötigt für den Unterhalt der Wanderwege jährlich etwa 7.250 Arbeitsstunden. Die jährlichen Aufwendungen für den Wegebau belaufen sich auf etwa 500.000 €. Dieser Betrag wird mehrheitlich über den Kurbeitrag der Oberstdorfer Gäste finanziert.

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Fällarbeiten an den Oberstdorfer Wanderwegen
Ausspülungen und Rinnenbildung an den Oberstdorfer Wanderwegen
Baumstürze an den Oberstdorfer Wanderwegen
Lawinenabgänge an den Oberstdorfer Wanderwegen
Kdo

Kompostierung Oberstdorf ab 4. Oktober wieder regulär geöffnet

Ab dem 4. Oktober gelten für die Kompostieranlage in der Rubingerstraße 31 wieder die regulären Öffnungszeiten.

Aufgrund von Baumaßnahmen in dem Gebiet war die Anlage über den Sommer immer nur Samstags geöffnet.

Ab diesem Termin werden die vom ZAK Kempten am Wertstoffhof Oberstdorf bereitgestellt...

Aufgrund von Baumaßnahmen in dem Gebiet war die Anlage über den Sommer immer nur Samstags geöffnet.

Ab diesem Termin werden die vom ZAK Kempten am Wertstoffhof Oberstdorf bereitgestellten Grüngutcontainer entfernt.

Nähere Informationen zur Kompostierung Oberstdorf sowie die genauen Öffnungszeiten finden Sie hier. Unter dem Link steht auch ein Öffnungszeitenkalender zum Download bereit.

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Kdo
Kdo

Aus alt mach neu – Brunnensanierungen in Oberstdorf

Im Sommer 2016 haben die Kommunalen Dienste Oberstdorf zwei Brunnenanlagen in der Marktgemeinde aufwändig saniert.

Der Wilde Männle Brunnen am Bahnhof sowie der Lorettobrunnen erstrahlen nun wieder in neuem Glanz.

Die Brunnen hatten ihre besten Tage schon lange hinter sich. Der Zement zwischen den Br...

Der Wilde Männle Brunnen am Bahnhof sowie der Lorettobrunnen erstrahlen nun wieder in neuem Glanz.

Die Brunnen hatten ihre besten Tage schon lange hinter sich. Der Zement zwischen den Bruchsteinen, aus denen die Brunnen erbaut sind, wurde im Laufe der Jahre an vielen Stellen aufgrund von eindringendem Wasser aufgesprengt. So wurde es Zeit für eine umfangreiche Sanierung der Anlagen.

Beide Brunnen wurden komplett abgebaut, mit den gleichen Steinen wieder aufgebaut und neu ausgekleidet. Da der Lorettobrunnen auch als Viehtränke dient, wurde er mit wasserdichtem Putz ausgekleidet, während der Wilde Männle Brunnen am Bahnhof eine Innenwand aus Kupfer erhielt.

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Brunnensanierung Oberstdorf 3
Brunnensanierung Oberstdorf 4
Brunnensanierung Oberstdorf
Brunnensanierung Oberstdorf 3
Kdo

Mehr Sicherheit beim Oberstdorfer Viehscheid dank neuem Pfahlsystem

Am Dienstag, den 13. September ist es wieder soweit: Mit dem Viehscheid geht der Oberstdorfer Alpsommer feierlich zu Ende.

Für den Viehscheid haben die Kommunalen Dienste Oberstdorf ein neues, modulares und wiederverwendbares Pfahl-System entwickelt, das nicht nur mehr Sicherheit beim Scheid verspricht, sondern auch...

Für den Viehscheid haben die Kommunalen Dienste Oberstdorf ein neues, modulares und wiederverwendbares Pfahl-System entwickelt, das nicht nur mehr Sicherheit beim Scheid verspricht, sondern auch flexibler, nachhaltiger und mittelfristig kostengünstiger ist.

Jedes Jahr war es das gleiche Spiel: Zum Viehscheid musste der Scheidplatz am Renksteg mit viel Aufwand hergerichtet werden. Der Platz, der sich zu einem Teil auf dem Gelände der Langlauf-Weltcupstrecke befindet, erfordert für die Wintermonate einen teilweisen Rückbau der Siechplätze, auf denen die etwa 1.000 Tiere voneinander getrennt werden. Schließlich fahren hier im Winter die Pistenraupen. So musste ein großer Teil der Holzpfähle jedes Jahr nach dem Viehscheid abgebaut werden. Da das Gelände jedoch enorm steinig ist, konnten die Pfähle nicht einfach im Herbst herausgezogen und zum Viehscheid wieder eingeschlagen werden. Jedes Jahr nach dem Viehscheid wurden die betreffenden Pfähle abgesägt, so dass nur noch die Enden im Boden verblieben und die Löcher für das kommende Jahr freihielten. Zum Viehscheid wurden die Enden dann mit viel Kraftaufwand herausgezogen und neue Pfähle eingesetzt.

Die über den Winter verbleibenden Konstruktionen wurden von Wasser und Eis arg in Mitleidenschaft gezogen und mussten nach wenigen Jahren ebenfalls ersetzt werden.

Außerdem kam es durch die genagelte und daher vergleichsweise instabile Konstruktion beim Viehscheid selbst immer wieder zu Schäden, wenn Tiere ganze Rundhölzer aus der Befestigung rissen.

In den vergangenen Jahren haben die Kommunalen Dienste viel getüftelt und nun ein neues, wiederverwendbares System für die insgesamt etwa 300 Pfosten entwickelt, das wesentlich sicherer, stabiler und flexibler ist und zugleich den Aufwand massiv reduziert.

Das System basiert auf Sigma-Pfosten, die auch beim Leitplankenbau auf Autobahnen eingesetzt werden. Mit aufgeschweißten Ösen für die oberen Rundhölzer und Einschüben für die seitlichen Planken versehen, werden die Pfosten in Hülsen, die im Boden eingelassen sind, gesteckt. Die Hülsen verbleiben ganzjährig im Boden und werden bei herausgezogenem Pfosten lediglich mit einer Kappe abgedeckt.

Die einzelnen Rundhölzer werden nun mit eigens entwickelten Klemmen verbunden, was für wesentlich mehr Stabilität sorgt und eine flexible Nutzung erlaubt. Die gesamte Pfostenzahl beim Viehscheid konnte mit dem System um etwa 1/3 reduziert werden.

In verschiedenen Tests hat sich das System bereits bewährt und kommt nun beim Viehscheid 2016 zum Einsatz. Die Konstruktionen, die nach dem Viehscheid wieder abgebaut werden, können nun komplett zerlegt, über den Winter eingelagert und zum nächsten Viehscheid wieder problemlos und schnell aufgebaut werden.

Das neue System für den Viehscheid hat insgesamt 15.000 € gekostet, die der Markt Oberstdorf getragen hat. Vergleichsweise geringe Kosten, wenn man bedenkt, dass die alten Holzpfosten, von denen viele jährlich erneuert wurden, bereits 2/3 des Preises eines Sigma-Pfostens kosten. „Wir rechnen damit, dass sich die Investition bereits in drei bis vier Jahren amortisiert hat“, so Martin Winkler, Abteilungsleiter bei der KDO.

Neben dem Einsatz beim Viehscheid eignet sich das System auch für andere Anwendungen, bei denen Zäune und Absperrungen nötig sind.

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VIEHSCHEID
Pfahlsystem Oberstdorfer Viehscheid 4
Pfahlsystem Oberstdorfer Viehscheid 3
Pfahlsystem Oberstdorfer Viehscheid 1
Pfahlsystem Oberstdorfer Viehscheid 2
Pfahlsystem Oberstdorfer Viehscheid 5
Kdo

KDO und MAN entwickeln Spezialfahrzeug

In Zusammenarbeit mit dem Fahrzeughersteller MAN haben die Kommunalen Dienste Oberstdorf ein Spezialfahrzeug für den kommunalen Einsatz umbauen lassen.

Das flexibel nutzbare Fahrzeug ist perfekt auf die Einsatzbereiche der KDO zugeschnitten und füllt zugleich eine Marktlücke, die nicht nur bei MAN besteht. Das von der KDO maßgeblich mitentwicke...

Das flexibel nutzbare Fahrzeug ist perfekt auf die Einsatzbereiche der KDO zugeschnitten und füllt zugleich eine Marktlücke, die nicht nur bei MAN besteht. Das von der KDO maßgeblich mitentwickelte und im KDO-Einsatz getestete Modell wurde ins Produkt-Portfolio des Konzerns aufgenommen und sorgt bereits für reges Interesse bei Bauhöfen diverser Kommunen.

Die vielen unterschiedlichen Aufgaben der Kommunalen Dienste Oberstdorf und die völlig verschiedenen Einsatzbereiche – von Winterdienst bis hin zum Straßenbau – erfordern Spezialgerät. Anstatt für jede Aufgabe ein eigenes Fahrzeug anzuschaffen, bieten sich multifunktionale Fahrzeuge an, die sich flexibel den Einsatzbereichen anpassen lassen und so möglichst viele Aufgaben übernehmen können.

Bisher galt hier der Unimog von Mercedes Benz als Referenz, denn er bietet eine bisher unerreichte Flexibilität in der Anwendung. Der Konkurrent MAN hatte bisher kein vergleichbares Fahrzeug im Angebot und um zukünftig nicht mehr nur von einem Anbieter abhängig zu sein, beauftragte die KDO die Firma MAN mit dem Umbau eines Fahrzeugs nach den eigenen Bedürfnissen.

Auf Basis des MAN-TGM 13.290 entstand in weiterer Zusammenarbeit mit den Firmen Toni Maurer aus Mauerstetten und Jais (Altomünster) eine Sonderanfertigung eines Geräteträgers für den ganzjährigen Einsatz. Das Fahrzeug zeichnet sich durch einen kurzen Radstand mit gekürztem Rahmen, mehr als sieben Tonnen Nutzlast, einen vollverzinkten Aufbau mit Edelstahlboden und integrierte Zurrpunkte für die verschiedenen Aufbaugeräte aus. Eine Motorleistung von 290 PS gepaart mit einem fein abgestimmten Automatikgetriebe bieten einen bis dahin kaum erreichten Fahrkomfort im Bereich derartiger Fahrzeuge.

Zudem wurden alle Bedienelemente ergonomisch angeordnet, wodurch sich die Anbaugeräte wie Schneepflug und Streuer sowie das spezielle Automatikgetriebe und die Rückfahrkamera einhändig und komfortabel steuern lassen.

Das Fahrzeug erfüllt die Euro-6-Norm, die strengste Schadstoffnorm am Markt, was es zusätzlich für den kommunalen Einsatz, besonders in einem Luftkurort wie Oberstdorf, auszeichnet.

Bei MAN begriff man schnell, dass dieses Fahrzeug eine Marktlücke des Konzerns schließen kann und hier bei kommunalen Dienstleistern und Bauhöfen seit Jahren ein enormer Bedarf besteht. Nach dem Bau wurde das Fahrzeug im Einsatz bei KDO getestet und hat sich hier sehr gut bewährt. Sich durch den praktischen Einsatz ergebende Verbesserungsvorschläge werden durch die Firma Maurer ständig in enger Zusammenarbeit mit MAN umgesetzt. Das Fahrzeug stellt damit eine echte Alternative zum Unimog dar, welche zudem auch noch wesentlich kostengünstiger in der Anschaffung und im laufenden Betrieb ist. Der MAN TGM ist so nun im Produktsortiment des MAN Spezialisten Fa. Toni Maurer von MAN zu finden und wurde bereits von Bauhöfen diverser Kommunen bestellt.

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Geräteträger MAN TGM
Geräteträger KDO
Geräteträger KDO
Geräteträger KDO
Geräteträger KDO
Kdo

Winterdienst - Was der Winter für die KDO bedeutet

Jedes Jahr aufs Neue verwandelt der Schnee unser schönes Allgäu in eine winterliche Märchenlandschaft. Nachdem der Schnee nun endlich da ist, beginnt für die Kommunalen Dienste Oberstdorf jetzt allerdings auch eine enorm arbeitsintensive Jahreszeit.

Das weisse Gold - Nicht umsonst hat Schnee bei uns diesen Beinamen. Schließlich ist er im Winter der Haupt-Motor unserer Wirtschaft und für den Wohlstand in der Region essentiell. Jedes Jahr auf...

Das weisse Gold - Nicht umsonst hat Schnee bei uns diesen Beinamen. Schließlich ist er im Winter der Haupt-Motor unserer Wirtschaft und für den Wohlstand in der Region essentiell. Jedes Jahr aufs Neue verwandelt er unser schönes Allgäu zuverlässig in eine winterliche Märchenlandschaft. So zuverlässig, wie der Schnee kommt, beginnt für die Kommunalen Dienste Oberstdorf allerdings auch eine enorm arbeitsintensive Jahreszeit, denn Straßen und Wege müssen laufend von der weißen Pracht befreit werden, um die Sicherheit der Bürger auch im Winter gewährleisten zu können.

Dabei beginnt die Arbeit im Winterdienst bei den Kommunalen Diensten nicht erst beim ersten Schnee. „Nach dem Winter ist vor dem Winter“ - So lautet das Motto der KDO, denn bereits kurz nachdem ein Winter zu Ende geht, werden die Maschinen und Fahrzeuge wieder für den nächsten Winter fit gemacht und kommen erst dann in Ihr Sommerquartier. Zusätzlich müssen die Lager für das Streugut wie Salz und Splitt während der Sommermonate wieder aufgefüllt werden. Hinzu kommt die Erstellung von Einsatzplänen mitsamt der Bereitschaftsplanung, damit es im Bedarfsfall sofort losgehen kann.

Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Arbeit rund um den Winterdienst zu geben, möchten wir einfach die Zahlen sprechen lassen:

Die Kommunalen Dienste räumen bei jedem Schneefall

  • 120 Straßenkilometer,
  • 140 km Wanderwege und
  • 51.000 m² Parkflächen.

Die Kommunalen Dienste haben während des Winters

  • 16 eigene Fahrzeuge und
  • 21 angemietete Fahrzeuge im Einsatz.

Im Rahmen des Winterdienstes in Oberstdorf werden jährlich

  • 1.000 t Splitt und
  • 800 t Streusalz ausgebracht.

Während des Winters arbeiten

  • 20 Mitarbeiter im Winterdienst (KDO: 18, EVO: 2), die bei Bedarf
  • nachts ab. ca. 03:30 Uhr räumen, je nach Umfang
  • nachts ab ca. 05:00 Uhr streuen und
  • täglich von 07:00 bis 20:00 Uhr Ihre Verkehrssicherungspflicht wahrnehmen.
    Vier zusätzliche Mitarbeiter koordinieren alle Maßnahmen als Bereitschaftsleiter im 2-Schicht-Betrieb.

Der Winterdienst kostet den Markt Oberstdorf jedes Jahr ca. 700.000 €.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Kommunalen Dienste erfahren möchten, schauen Sie doch mal im KDO-Bereich vorbei.

Wir wünschen Ihnen einen schönen und sicheren Winter - zu Fuß und auf vier Rädern!

Ihr Team der Kommunalen Dienste Oberstdorf

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Winterdienst KDO
Winterdienst
Winterdienst in Oberstdorf
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Kanalbau Kemptener Hütte

Die Bauarbeiten am Abwasserkanal von der Kemptener Hütte nach Spielmannsau wurden für dieses Jahr beendet. Bisher konnten rund 400 Meter Leitung verlegt werden.

Der Abwasserkanal wird die auf 1.844 Meter Höhe gelegene Kemptener Hütte mit Spielmannsau verbinden und die Abwassersituation an der Hütte maßgeblich verbessern. Beim bisher fertiggestellten Abs...

Der Abwasserkanal wird die auf 1.844 Meter Höhe gelegene Kemptener Hütte mit Spielmannsau verbinden und die Abwassersituation an der Hütte maßgeblich verbessern. Beim bisher fertiggestellten Abschnitt wurde die Kanaltrasse entlang, bzw. im Wanderweg zur Kemptener Hütte verlegt und die ausführende Baufirma hat die Trasse vorbildlich naturnah wieder hergestellt, so dass von diesen Arbeiten bereits im kommenden Jahr nur noch wenig zu sehen sein wird.

Im kommenden Jahr wird ein weiteres Leitungsteilstück des ersten Bauabschnitts von der Sperrbachquerung über den Mädelegrat und über das Hochplateau zur Kemptner Hütte realisiert. Der zweite Bauabschnitt in Richtung Spielmannsau von der Trettachquerung I zur Trettachquerung II wird derzeit ausgeschrieben. Die Leitung wird in diesem Teilstück 2016 im Alpweg Untere Mädelealp verlegt.

Der letzte Bauabschnitt von der Trettachquerung II nach Spielmannsau erfolgt voraussichtlich 2017.

Die Bauarbeiten wurden vom Markt Oberstdorf in Zusammenarbeit mit den Deutschen Alpenverein, Sektion Allgäu-Kempten beauftragt. Die Arbeiten werden im Frühjahr wieder aufgenommen, sobald es die Schneelage zulässt.

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Kanalbau Kemptener Hütte
Kanalbau Kemptener Hütte
Kanalbau Kemptener Hütte

Planungen für Umzug der Gemeindewerke

Nach der Vorstellung der Idee für einen Umzug der Gemeindewerke an einen gemeinsamen Standort im Karweidach hat der Marktgemeinderat die GWO mit der weiteren Ausarbeitung des Konzepts beauftragt. Ein Umzug würde nicht nur eine Zusammenführung der aktuell über das gesamte Gemeindegebiet verteilten Betriebshöfe, sondern auch eine Verringerung der Emissionen im Ort bedeuten und Flächen für Wohn- und Gewerberäume frei machen.

Im Juli kamen Werkleiter und Geschäftsführer der Gemeindewerke Hans Peter Hagenauer und Andreas Tillich sowie der Leiter der Kommunalen Dienste Armin Stöckle mit dem Marktgemeinderat zusammen, u...

Im Juli kamen Werkleiter und Geschäftsführer der Gemeindewerke Hans Peter Hagenauer und Andreas Tillich sowie der Leiter der Kommunalen Dienste Armin Stöckle mit dem Marktgemeinderat zusammen, um die Idee eines Umzugs und damit einer Zusammenführung der Betriebshöfe der EVO, WVO und KDO vorzustellen.

Derzeit sind die Gemeindewerke auf zehn verschiedenen Standorte im gesamten Gemeindegebiet verteilt. Zudem böten die aktuellen Standorte laut Armin Stöckle zu wenig Platz und seinen zudem in schlechtem baulichen Zustand. Weiterhin liegen die Betriebshöfe der Gemeindewerke und der Kommunalen Dienste mitten im Ort, was zu erhöhter Verkehrsbelastung und Emissionen im Ort führe.

Mit Blick auf den aktuellen Bedarf der Gemeinde an Wohn- und Gewerbeflächen hat die GWO einen Vorschlag für eine Zusammenführung aller Betriebsteile zu einem Betriebskomplex im Karweidach erarbeitet.

Auf einem 18.000 Quadratmeter großen Grundstück der Wasserversorgung könnten die Gemeindewerke und die im Auftrag der ZAK betriebene Kompostieranlage zusammengelegt werden. Dabei würden rund 9.000 Quadratmeter des Grundstücks ungenutzt bleiben, auf denen wiederum Gewerbebetriebe angesiedelt werden könnten.

Der Umzug würde hochwertige Flächen im Kernort frei machen, die für Wohn- oder Gewerberaum genutzt werden könnten.

Die Kosten von rund 14 Millionen Euro für das Projekt könnten durch die neue Nutzung der hochwertigen Flächen im Ort zu großen Teilen gegenfinanziert werden.

Im Anschluss der Präsentation hat der Marktgemeinderat die GWO mit der weiteren Ausarbeitung des Konzepts hinsichtlich Planung und Finanzierbarkeit beauftragt.

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Plan Karweidach
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